Archiv der Kategorie: Internet

Was macht Google+ momentan besser als Facebook? Ein Vergleich

Nachdem das neue soziale Netzwerk vom US-Internetriesen Google jetzt Tür und Tor für (fast) alle geöffnet hat, rollt ganz langsam eine Anmeldewelle an. Doch so ganz lassen sich viele nicht überzeugen, viele verharren auf dem Standpunkt, dass Facebook besser sei als alles andere und man deshalb kein anderes Social Network bräuchte. Hier will ich euch einen Überblick über Stärken und Schwächen der beiden Konkurrenten im Vergleich zueinander geben.

Wer sich zunächst über die Grundfunktionen von Google+ informieren will, nimmt sich einem der folgenden Links an:

Wie im Artikel der Zeit vorweggenommen: die Berichterstattung zu Google+ war in den ersten Wochen rundum gut. Euphorisch nahm die Netzgemeinde den Neuling auf, der mit frischen Ideen zu gefallen wusste. Doch bald kamen kleine Skandale ans Tageslicht, Schlagwörter sind hier Klarnamenzwang und Privatsphäre.

Doch Google+ machte vieles richtig: Erst nur einem erlesenen Publikum aus Berichterstattern offen, wurde das Netzwerk wegen Einladungszwang nur nach und nach bevölkert; und zwar nur von den Hartnäckigsten. Damit baute sich Google einen euphorischen Nutzerstamm auf. Dieser kommt ihnen jetzt zu Gute: Jeder Nutzer von Google+ hat die Möglichkeit “Einladungsbomben” platzen zu lassen und eine Zahl von 150 Menschen ins Boot zu holen. Wer begeistert ist, der lädt natürlich gerne seine besten Freunde ein, um das Erlebnis mit ihnen zu teilen. Und auf wen hören beste Freunde? Natürlich: auf ihre besten Freunde. Mundpropaganda ist das Beste, was einem sozialen Netzwerk in der Anfangsphase passieren kann.

Aber ich will mich nicht herausreden: Auch ich bin begeistert von Google+. Und das hat seine Gründe.

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Trillian: Multi-Messenger Client mit Facebook und Twitter Anbindung – Alternative zu ICQ ?

Ich war neulich auf der Suche nach einem Chat Client der hauptsächlich ICQ und Facebook unterstützt.

ICQ… natürlich! ICQ ist der meist verbreitete Client der wiederum beides unterstützt. Was man aber so vom ICQ-Client hört ist meist ehr negativ als positiv. Vielen ist es zu kitschig und zu unsicher. Viele kennen es vielleicht. Sie werden von unglaubwürdigen Kontakten geaddet die Sie dann auf Englisch oder Russisch anschreiben und irgendwelche Links Ihnen schicken. „Ach komm lass ma draufdrücken, kann ja nichts passieren“. Meistens laden sie auf irgendwelchen Webseiten die sie animieren Software runterzuladen da Ihr PC anscheinend von Viren befallen ist und genau diese Software diese Viren verscheuchen kann. Wer dies das glaubt, sit in die Falle hineingetappt.

Trillian 1Aber wieder zurück zu Trillian.

Wie schon erwähnt ist Trillian ein Multi-Messenger Client das das hauseigene Netzwerk Astra sowie AIM, Google Talk, Facebook, ICQ, XMPP, Windows Live Messenger, Yahoo! Messenger und IRC unterstützt.

Des weiteren wird Twitter, MyspaceIM, Foursquare LInkedIn, SchuelerVZ, Skype, IMAP und POP3 unterstützt. All diese Sachen machen Trillian erst so richtig interessant.

Trillian macht einen guten Eindruck ist sehr übersichtlich und sieht zudem gut aus.

Wie man schön erkennen kann werden oben neben dem eigenen Avatar alle aktiven Konten angezeigt.
Trillian, ICQ, Facebook – etc.

Es wird alles übersichtlich in verschiedenen Kathegorien geordnet. So gibt es ein Sozial- Email- und Kontakte Kategorie.

Trillian 2Praktisch: Neue Tweets, Feeds, Mail und jegliche Benarichtigungen werden sofort in einem kleinen Fenster angezeigt das jedes Mal unten rechts aufpoppt. Man kann es aber auch in einem separaten Fenster öffnen.

Was mir aber so an diesem Client gefällt, ist dass ich alles auf einen Blick parat und alles genau unter Kontrolle habe. So verpasse ich keine Tweets, Feeds und Email mehr.

Es wird mir alles sofort in einem angezeigt. So muss ich nicht mühsam alle Internet Seiten wie Facebook oder Twitter ständig geöffnet haben um nichts zu verpassen. Ich starte einfach Trillian und ich kann mich auf andere wesentliche Dinge konzentrieren ohne z.B Facebook oder Twitter im Auge zu haben.

Außerdem wird mir jegliche Konversation sei es in ICQ, Google, Skype oder Facebook angezeigt und bin so ständig erreichbar. Zum Glück habe ich Trillian entdeckt in diesem “Alternativen ICQ wusel”! Es ist ein komfortable und schöne “ICQ Alternative”  und noch mehr als das. Es ist genau auf das heutige Web 2.0 zurechtgeschnitten. So kann ich mich zurücklehne und verpasse trotzdem keine Neuigkeiten mehr.

Trillian gibt es auch für Smartphones. Derzeit gibt es die App für iPhone, Android und Blackberry Handys.

Ich kann es jedem empfehlen Trillian auszuprobieren. Wer mehr Informationen will, der kann auf die Website gehen und findet dort alle Details zu Trillian.

Florian

Ein Äpfelchen für zwischendurch: Kurzeintrag

Die Entwicklung neuer Technologien hat viele Menschen reich und glücklich gemacht. Die Entwicklung des Internets steht diesem Umstand in Nichts nach – auch wenn es immer wieder Überraschungen gab und gibt. (dazu: Der IT-Hype)

Manche Menschen machte das Internet sogar unglaublich reich. So reich, dass sie auf der Forbes-Liste der wohlhabendsten Männer der Welt stehen.

Das allein wäre noch nicht bemerkenswert. Sehr bemerkenswert ist aber, dass einige dieser Männer durch Facebook Millionäre wurden. Sie verdienen ihr Geld über den Sozialdrang der Menschen. Keine Produktion von Gütern oder Bereitstellung einer greifbaren Dienstleistung. Einzig und allein ein natürlicher Trieb machte sie reich. Und das zusammen mit neuer Technologie – eine unschlagbare Verbindung

Hier der Link zum Thema.

Benjamin

Edit: hierzu noch eine kleine Anekdote, die ich erst eben gefunden habe.

Webdienst-Tipp: Grooveshark

Jeder kennt das Problem: Ein bestimmtes Lied bleibt im Kopf hängen, ein echter Ohrwurm. Ein tolles Lied also, das man sich immer und immer wieder anhören will. Also schnell das Musikvideo gesucht und gelauscht. Doch der Gang zu Youtube endet oft in der Verzweiflung: Meldungen der deutschen Rechteinhabergesellschaft GEMA und deren Klienten erscheinen. Die Musik sei in Deutschland nicht verfügbar, das Video gesperrt. Du als Nutzer bist über diese Rechtepolitik in diesem Moment natürlich verärgert. Und nicht nur du: auch die Plattenfirmen finden den aktuellen Zustand nicht gut. Dazu ein interessanter Artikel, der die Meinung der Musikbosse verdeutlicht.

Aber der Streit zwischen Youtube-Eigner Google und der GEMA löst natürlich noch nicht unser Problem, den Ohrwurm anhören zu wollen. Was gibt es also für Alternativen?

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Webseiten-Tipp: tiltshiftmaker.com

Kuriose Bildbearbeitung online: Die Webseite tiltshiftmaker.com verwandelt deine Fotos in Miniaturaufnahmen. Das alte Foto wird so verfremdet, dass es so aussieht, als fiele der Blick auf eine Landschaft einer Modellzugstrecke.

Das klingt nicht einleuchtend? Ist aber ein toller Effekt. Man erinnere sich an die Werbereihe der Telekom “Große Veränderungen fangen klein an”. Die Umsetzung überzeugte – das Werbekonzept mehr oder weniger auch.

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Artikel-Tipp: Großwesire des Webs

Die großen Konzerne, die das Internet unter sich aufteilen, werden immer mächtiger, größer – und versuchen in die Domänen des jeweils anderen einzudringen. Das neueste Beispiel dafür ist Googles Attacke auf Facebook: Google +. Das aktuelle Top Thema im Internet begeistert zwar noch nicht, fällt aber positiv auf. Verschiedene Newsplattformen loben das neue Netzwerk. An dieser Stelle sei der Beitrag von Golem.de genannt.

Außerhalb dieser Querelen beherrschen die großen Namen der Netzwelt, allen voran Google, Microsoft, Apple und Facebook ganz klar ihre verschiedenen Bereiche. Sie verdienen Milliardensummen und erarbeiten sich ein Übergewicht an Einfluss. Diese interaktive Grafik von Spiegel Online verdeutlicht das sehr gut.

Wer sich viel mit Netzpolitik beschäftigt lege ich den folgenden Artikel ans Herz. Der Text hat die Art und Weise wie die Internetriesen ihre Angebote unter Kontrolle halten zum Thema. Als Beispiel dient der AppStore von Apple. Der Autor veranschaulicht, was die Großkonzerne mit ihrer uneingeschränkten Macht über die eigenen Angebote erreichen können; vor allem an Repressalien. Das der Nutzer nicht immer nur unterdrückt wird, sollte man sich auch vor Augen halten. Trotzdem ist der Artikel äußerst lesenswert.

Hier der Link.

Benjamin

Review: Google Chrome Web Store

Der Chrome Web Store ist wie mit dem  AppStore von Apple zu vergleichen, nur das der Web Store von Google, „ Apps“  für seinen Browser Google Chrome anbietet anstatt für das iPhones.

An sich eine coole Sache, aber gibt’s so was nicht auch in Firefox oder Opera Browser?

Naja in Google heißen die „Addons“ Erweiterungen.

Aber Google wär ja nicht Google wenn Sie nicht „etwas ganz neues“ entwickeln würden. So wurden die Apps für den Browser ins Leben gerufen. Sehr praktisch!

So gibt es als Beispiel Angrybirds oder Canabalt als App für den Google Browser. Noch ein gutes Beispiel ist TweetDeck oder IM+. Viele Apps von dem Apple AppStore wurden modifiziert und an Google Chrome angepasst.

Die Apps werden dann neben den Meistbesuchten Seiten angezeigt um so schnell darauf zuzugreifen. Das Beste ist, so gut wie jede App ist momentan kostenlos!

Interessant ist der Chrome Web Store schon jetzt, doch so richtig interessant wird er erst werden wenn die ersten Chromebooks mit dem Google Betriebssystem Chrome OS ausgeliefert werden. Chrome OS ist einzig und allein ein Browser der mit Erweiterungen und Apps gespickt werden kann! Heute spielt sich so gut wie Alles im Web ab. So hat sich Google gedacht, bringen wir doch das Web direkt auf den PC ohne jeglichen Schnickschnack. Einzig und allein ein Browser, mehr nicht.

Chrome OS ist kostenlos und kann in einer vorab Version schon mal getestet werden!

Florian

Webseiten-Tipp: Echt coole Bilder – totallycoolpix.com

Bilder sagen mehr als tausend Worte. Das ist ein geläufiges Sprichwort und trifft auch meistens zu. Den Ansatz, dass Bilder Botschaften vermitteln können verfolgen viele Webdienste. Zu Perfektion hat dies aber die Webseite www.totallycoolpix.com gebracht. Mit verschiedenen hochauflösenden Bildern zu aktuellen Themen hat sich die Seite einen treuen Fan-Stamm erarbeitet.

Der erste Launch der Seite erfolgte am 21. Januar 2010 mit Bildern vom Erdbeben in Haiti. Die Seite fand schnell Zuspruch und unterzeichnete bald einen Vertrag mit der Presseagentur Reuters um die Rechte an deren Bildern zu beziehen. So garantiert totallycoolpix.com die Qualität und die Relevanz ihrer Themen.

Neue Bilder werden in Fotostrecken und Topics zusammengefasst. Bildunterschriften erzählen die Geschichte jeden einzelnen Bildes. Das zwar nur in englischer Sprache, aber die Botschaft der Bilder ist international. Die Anbindung an soziale Netzwerke fehlt auch nicht.

Die Fotos behandeln die unterschiedlichsten Themen: ob Sport oder Gesellschaft, Krieg oder Proteste. In Kategorien unterteilt sind die Bilder wohl geordnet und informativ. Kommentieren, Reagieren: Die Seite ist interaktiv gestaltet.

Totallycoolpix.com greift die Schlagzeilen aus dem Weltgeschehen auf und verblüfft mit lebensnahen und eindrucksvollen Bildern. Einfach mal reinklicken und stöbern!

Benjamin

Video: Internet People

Die Entwicklung des Internets hat es möglich gemacht mit kleinen Taten groß rauszukommen. Aus lustigen und einzigartigen Beiträgen von normalen Menschen, z.B. Videos, macht das Internet begeistert Kultobjekte und die Erschaffer zu Helden.
Das Internet ist ein Brutkasten für neue Ideen und Kreativität. Es unterstützt den Glauben an die Freiheit. Deswegen wurde im Rahmen eines UNO-Berichts zum Thema Internet der Zugang zum Medium als Menschenrecht bezeichnet. Aufgrund der Bedeutung für die Menschheit, falle das Internet unter die Regelungen im UN-Zivilpakt. Wer mehr zum Thema erfahren will, hier zwei Meldungen von Golem.de : Hier und hier.

Ein Denkmal für die Helden des Internets ist das folgende Video. Lies den Rest dieses Beitrags

Video-Tipp: Gasexplosion auf der Sonne vom 7. Juni 2011

Vielleicht hat es jemand von euch mitbekommen: Anfang des Monats trafen die Ausläufer eines kosmischen Sturms auf die Erde: ein Sonnensturm.

Wenn ein Sonnensturm auf die Erde trifft, können Strom- und Kommunikationsnetze betroffen sein, sie können geschädigt werden und sogar ausfallen. Genauso verhält es sich mit elektronischen Geräten.

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Facebook Spam Würmer: WOW!

Jeder kennt es, jeder hasst es. Und manche fallen sogar darauf rein. Seiten, Gruppen, Videos und Veranstaltungen à la „WOW! Du kannst sehen wer auf deinem Profil war“ oder „Dummes Kind kriegt Headshot mit Fußball!“.

Was sich hinter diesen Meldungen verbirgt ist ganz sicherlich nicht das, was sie versprechen. Denn beim Ausführen der Anleitung solcher Meldungen oder nur beim simplen „Liken“ starten im Hintergrund Prozesse, welche die Spam Anwendung weiter verteilen.

Das Zauberwort hinter diesem Schema heißt CPA: Kost per Action. Das Abrechnungsmodell im Internet für Online-Werbung bei bestimmten Aktionen. Schlussfolgerung daraus: Mit den Spam Würmen verdienen die Entwickler bares Geld, ohne auch nur einen Finger krumm zu machen.



Zu den Angeboten der Woche

Die Scripts generieren Veranstaltungseinladungen, Pinnwandeinträge und Chat-Nachrichten. Nur, um an Klicks der Besucher zu kommen.

Wie das technisch genau funktioniert hat der Blogger Fabian Benik auf Web-Elements-Blog aufgedröselt. Mit seiner detaillierten Auflistung und Erklärung kommen auch Laien klar. Ein sehr interessanter Beitrag, der die Grundmechanismen wie ich finde sehr gut erklärt.

Hier der Link

Benjamin

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