Video-Tipp: Farewell Facebook

Die Erfindung der sozialen Netzwerke hat die Welt zweifellos um eine Erfahrung  reicher  gemacht. Nie zuvor war es so einfach Eindrücke miteinander zu teilen, Verabredungen zu  treffen oder Revolutionen zu organisieren.

Mit den Social Networks wurde Neuland in der internationalen Vernetzung und  Globalisierung im zivilen Bereich beschritten. Nie war es einfacher Leute aus anderen  Ländern und Kultukreisen kennenzulernen. Die unterschiedlichsten Menschen  kommen heutzutage auf einen gemeinsamen Nenner: Facebook.

 Aber was machen wir eigentlich auf Facebook? Womit vertreiben wir uns die Zeit, was ist das Ziel des täglichen Facebook-Besuches. Man will sich auf dem Laufenden halten, darüber kommunizieren was den besten Freunden gefällt. Und was deren Freunden gefällt. Und auch deren Freunde und Freundesfreunde. Es kommt zu einer unglaublichen Freundesflut. Plötzlich kann man an Zahlenwerten belegen, wie viele Menschen man tatsächlich kennt. Wo man schon alles gewesen ist. Wie beliebt man ist. Oder man kann zeigen, wie man sein will. Man kann Menschen sammeln und tauschen. Je mehr desto besser.

Aber das ist vielleicht auch nur der äußere Schein. Es geht eigentlich ja nicht um uns und unsere Freunde. Es ist genau umgekehrt: Zuerst kommen die Freunde. Das setzt allein schon das Wort “Sozial” voraus. Also teilen wir den Freunden mit, was gerade geht, was uns bewegt. Wo wir im echten Leben an Grenzen stoßen, wo wir nur wenigen Menschen unseren momentanen Status mitteilen, erreichen wir via Internet eine richtige Menge. Was fangen wir an mit der Fähigkeit, allen gleichzeitig zu vermitteln, wie wir uns fühlen, was wir gerade essen, sehen, hören?

Mit diesen Fragestellungen setzt sich der Kurzfilm “Farewell Facebook” von den niedeländischen Jungfilmemachern Joep van Osch und Casper Eskes. Die beiden studieren an der Niederländischen Film- und Fersehakademie. Ihr Film ist eine humorige Satire von unser aller Facebook-Verhalten. Damit wollen die beiden zum Nachdenken und Lachen anregen wie im Interview auf SPIEGEL Online zu lesen ist.

Bevor ich aber die “Handlung” des zehnminütigen Kurzfilms allzulange schildere, sehr lieber selbst:

Das gesprochene Holländisch und die englischen Untertitel verleihen dem eindrucksvollen Film meiner Meinung nach einen besonderen, persönlichen Touch und Charme. Na, neugierig geworden? Ansehen – ja oder nein? Bevestigen!

Benjamin

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Veröffentlicht am August 19, 2011 in Allgemein und mit , , , , , , , , , , , , , , , , getaggt. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink. Hinterlasse einen Kommentar.

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